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Ammon, Klinische Darstellungen der Krankheiten und Bildungsfehler des menschlich…

Ammon, Klinische Darstellungen der Krankheiten und Bildungsfehler des menschlich

Ammon, Friedrich August von: Klinische Darstellungen der Krankheiten und Bildungsfehler des menschlichen Auges, Augenlider und der Thränenwerkzeuge nach eigenen Beobachtungen und Untersuchungen. Hierzu fünf und fünzig (55) Tafeln mit neun hundert fünf und sechzig (965) ophthalmoklinischen Abbildungen (Erster – Dritter Theil). Berlin, G. Reimer, 1838-47. Gr.-2°. [Haupttitel, Einleitung und Total-Index:] (2 Bl.), XXXVI S. – [Erster Teil:] VIII, (1 Bl.), 69 S. – [Zweiter Teil:] VIII, 31 S. – [Dritter Teil:] VIII, 90 S. Mit insg. 54 (von 55) teils kol. Kupfertafeln. Tafel V aus dem zweiten Teil fehlend. Einfache Halbleinenmappe, darin bis auf Teil I (Original-Pappband mit montiertem Titelschild) alle Bestandtteile lose und sortiert. Alle Titelblätter mit Besitzstempel, der exponierte Haupttitel auch etwas angeschmutzt. Stellenweise leicht stockfleckig. Tafeln teils schwach gebräunt, im dritten Teil Tafel I ca. 10 cm eingerissen. Sonst schönes, unbeschnittenes Exemplar.

Monumentales Tafelwerk, so vollständig sehr selten. – Engelmann 14; Haeser II, 999; Goldschmid 159 ff.; Hirsch/H. I, 119 f; Hirschberg § 516/5 und 517. – I: Klinische Darstellungen der Krankheiten des menschlichen Auges mit 23 Taf. (1838). – II. Klinische Darstellungen der Krankheiten der Augenlider, der Augenhöhle und der Thränenwerkzeuge mit 12 Taf. (1838). – III. Klinische Darstellungen der angeborenen Krankheiten des Auges und der Augenlider mit 20 Taf. (1841). – Der abschließendene Teil mit Haupttitel, Einleitung und Hauptregister (36 S.) ist erst 1847 erschienen. – ‘Ammons monumentales Werk bringt tatsächlich, was der Titel verheißt: es sind klinische und pathologisch-anatomische Bilder der gesamten Augenheilkunde seiner Zeit in mustergültigen und noch heute vollwertigen Darstellungen, welche er uns bietet…’(Goldschmid). – ‘This great atlas is probably the best summary of the knowledge of diseases of the eye prior the introduction of the ophthalmoscope.’ (G./M.). – Friedrich August von Ammon (1799-1861) war der Hauptvertreter der Dresdner Schule. Bedeutend war er vor allem als Augenarzt, weil er sich bemühte, die Augenheilkunde auf ein genaues Studium der normalen und pathologischen Anatomie zu gründen. Sein prachtvolles Kupferwerk kann als das bester seiner Art im 19. Jahrhundert bezeichnet werden.

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